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Bist du bereit für dein Higher Self?

Eine Kritik an Laura Seiler

Laura Seiler, die Koryphäe der spirituellen Unterhaltungselektronik. Aber inwiefern kann man ihr wirklich glauben schenken? Was steckt hinter ihrem souveränen Auftreten?

„Als du auf die Bühne gekommen bist, liefen mir die Tränen runter und ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Tränen der tiefen Dankbarkeit für das, was du in meinem Leben verändert hast. Ich bin zutiefst #dankbar, dass es dich gibt. Ich habe sooo viel Liebe gespürt und musste einfach weinen vor Glück. Du bist ein Engel. Wirklich, ein echter Engel! Danke! Danke für alles, was du der Welt gibst! Du hast mein Leben komplett transformiert.“

Hinter dieser Nachricht befinden sich noch unzählige Herz-Emojis mit denen versucht wird, den überschwellenden Gefühlen visuell Ausdruck zu verleihen. Nachrichten wie diese findet man viele auf den Seiten oder unter Videos von Laura Malina Seiler. Wer ist diese Person, bei der Leute vor Dankbarkeit anfangen zu weinen? Was möchte sie vermitteln und warum ist sie gerade im Moment so nachgefragt und erfolgreich?

Wer ist Laura Seiler?Laura Seiler

Laura Seiler ist „Mindful Empowerment Coach“, Speakerin und Autorin. Laut ihrer Website verbindet sie in ihrer Arbeit moderne Spiritualität und Coaching. Und das kommt gut an – ihr Podcast, in dem sie ihre Weisheiten teilt, befindet sich auf Platz 1 der iTunes Charts und hat bereits mehr als 12 Millionen Downloads.

Angefangen hatte alles ganz anders. Durch ihre Lese- und Rechtschreibstörung bestand sie die Aufnahmeprüfung bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen nicht und entschied sich dann für ein Studium der Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch. Erst in Düsseldorf und später auch in Istanbul ohne mit diesem Studium ein bestimmtes Berufsziel zu verfolgen. Die Möglichkeit im Ausland zu studieren nutze sie, um zu reisen und sich selbst kennen zu lernen. Danach folgten Praktika bei Volkswagen, Axel Springer und diversen Werbeagenturen. Für einen Studentenjob war sie zuständig für die Pressearbeit des Rappers Bushido und bewarb sich parallel für ein Masterstudium in Berkeley. Mit der Zusage tauschte sie dann Bushido gegen Berkeley ein.

Nach der Teilnahme an ihrem ersten Meditationsseminar fühlte sie sich merklich erfüllter und setzte sich zum Ziel, jedem Menschen dieses Gefühl zu ermöglichen. Sie motivierte der Gedanke, schnelle Hilfe für Probleme zu schaffen ohne aufwendige, tiefenpsychologische Therapie. Sie absolvierte eine Ausbildung zum Coach an der Dr. Bock Coaching Akademie in Berlin und ist mit diesem Ansatz seit 2016 selbstständig.

Schnelle Hilfe übers Internet

Heute teilt sie ihr Leben und ihre Ratschläge für selbiges auf allen gängigen sozialen Netzwerken, auf welchen sie sich eine große Gemeinde von Followern aufgebaut hat. Auf YouTube lädt sie 2-3 Videos pro Woche hoch, bei welchen es sich vorrangig um Meditationen, spirituelle Ratgeber und motivierende Videos zu folgenden Themen handelt:

  • Persönliche Entfaltung & Mindset
  • Meditation & Achtsamkeit
  • Sinn, Spiritualität, Higher Self
  • Wohlbefinden, Gesundheit & Körperliebe
  • Partnerschaft, Familie & Freundschaft
  • berufliche Erfüllung
  • Geld & Finanzen

In diesen Videos gibt sie den Zuschauern Tipps für ihr alltägliches Leben und wie sie Herausforderungen und Probleme mit Hilfe von innerer Ruhe und Selbstvertrauen angehen können. Das alles vermittelt sie in Form von Podcasts auf einer persönlichen Ebene, indem sie ihre Zuseher einzeln anspricht („Du-Form“), was eine gewisse Verbundenheit signalisiert. Für ihre Podcasts lädt sie immer wieder auch spirituelle Gäste oder andere Life-Coaches ein, zu einem bestimmten Thema zu sprechen.

Spiritualität und Social-Media

Die anderen gängigen Social-Media-Plattformen dienen derweil der weiteren Verbreitung ihrer Videos. Zusätzlich dazu werden Motivationen in Textform, Tipps und Gewinnspiele gepostet, immer mit einem Bezug auf ihre Person oder eigene Veranstaltungen. Darüber hinaus bietet sie sowohl einen E-Mail- als auch einen WhatsApp-Newsletter, welcher den Abonnenten zusätzlich kleine Motivationen direkt auf ihr Handy sendet, was wieder eine persönliche Bindung nahelegt.

Frau Seiler bietet auch eigene Life-Coaching-Programme an. Die „Rise Up and Shine Uni“ ist ein 4 Wochen Online-Coaching-Programm zur persönlichen Entfaltung. Es soll den Abonnenten dabei helfen persönliche Erfüllung und innere Ruhe zu finden. Ein weiteres Programm ist das „Higher Self Home“, welches einem Zugang zu spirituellen Praktiken, Meditationen und persönlich zusammengestellte Routinen zu einem bestimmten, monatlich wechselnden Thema bietet. Kombiniert mit einem Live-Webinar und kleinen Extras, welche alle online downloadbar sind, erhalten die Teilnehmer Zugang zur Community, in der sich Abonnement-Nutzer gegenseitig unterstützen und miteinander kommunizieren können.

Auch als Buchautorin und Sprecherin auf diversen Veranstaltungen ist sie zu finden. So hat sie bereits mehrere spirituelle Bücher zum Thema Selbstliebe geschrieben und tritt vermehrt als Gastrednerin auf spirituellen Festivals oder anderen Events (z.B. TEDx) auf. Immer wieder sind Beiträge über sie in bekannten Frauenzeitschriften zu finden.

Hilfe oder nur gutes Marketing? Kritik an Laura Seiler

Nachdem wir uns im ersten Teil mit den Kernbotschaften und Inhalten von Laura Malina Seilers Arbeit befasst haben, möchten wir nun auch einen kritischen Blick auf ihr Programm werfen.

Der erste Punkt, der vielen zunächst ins Auge springen mag, ist der Preis ihrer Online-Angebote. Die Kosten für Programme wie beispielsweise die Rise-Up and Shine Uni belaufen sich auf 329€ bis 349 €. Dabei stellt sich durchaus die Frage, und die mögliche Kritik, inwiefern Laura Seiler hier aus dem Gedanken der Achtsamkeit ein lukratives Geschäftsmodell macht und ob sie tatsächlich nur aus der Überzeugung heraus arbeitet. Doch gleichzeitig muss auch gesagt werden, dass jeder Coach natürlich von seiner Arbeit auch leben können muss. In Anbetracht dessen, dass sie anderen Menschen dabei zu helfen scheint, ist es sicherlich zum Teil  positiv zu sehen, dass sie sich so gut zu vermarkten weiß.

Bis auf vereinzelte Live-Auftritte vor großem Publikum finden all ihre Angebote online statt. Somit kann zwar eine sehr breite Masse an Menschen parallel erreicht werden, der einzelne Konsument erhält allerdings nicht die individuelle Hilfe, die er eventuell benötigt. Er bleibt in der Anonymität der Internets allein. Was ist also mit den Menschen, die tatsächlich tiefergreifende Hilfe benötigen? Laura Seiler hat zwar selbst eine Coaching-Ausbildung absolviert, jedoch kann man die Kritik üben, dass sie kein Studium im Bereich Psychologie oder Sozialwissenschaften abgeschlossen hat, sondern ursprünglich aus dem Marketing-Bereich kommt. Das könnte ihren großen Erfolg und ihre Bekanntheit erklären.

Die Nachteile von Online-Ratgebern

Doch zu welchem Grad kann sie damit wirklich gezielt Menschen bei Problemen helfen? Vor allem von psychischen Problemen betroffene Menschen neigen verstärkt dazu, sich zunächst oberflächliche Hilfe im Internet zu suchen und treffen dann möglicherweise auf Laura Malina Seiler mit ihren vielversprechenden Angeboten und motivierenden Worten. Dass ihre Methoden besonders labile Menschen jedoch auch zurückwerfen und negativ triggern können, zeigt folgender online Kommentar:

„Gerade Menschen wie ich, mit einem tief geschädigten Urvertrauen, sind für die Masche dieser Coaches extrem anfällig. Es besteht eine Vielzahl an möglichen Unsicherheiten, eventuell gibt es noch viele Dinge aufzuarbeiten. Gleichzeitig ist das Urvertrauen so angeknackst, dass diese freundschaftliche, pseudo-vertrauliche Art, dieses “zu mir herabbeugen” Balsam für die Seele ist. Wer da weniger reflektiert oder einfach noch sehr instabil ist, verhält sich wie die Motte zum Licht […].“

Psychisch labile Menschen können durch ihre Worte sehr leicht getriggert werden und erhalten durch ihr Programm keine professionelle Hilfe. Diesen Menschen können solche Programme also teilweise mehr schaden als helfen. Diese Kritik sollte im Hinterkopf behalten werden und im Idealfall durch Laura Seiler selbst klarer kommuniziert werden. Doch als erfahrene, von ihrem Angebot sehr überzeugte Marketingexpertin muss man die Frage stellen, ob sie die mentale Gesundheit potentieller Kunden über den eignen möglichen Profit stellen würde.


Dieser Text ist im Rahmen eines Seminars zur Kulturphilosophie im Studiengang „Kultur und Management“ an der Hochschule in Görlitz bei Maik Hosang entstanden. Wir danken den AutorInnen für die Möglichkeit, diesen Text hier veröffentlichen zu können!

Hier findest Du den zweiten Text in dieser Reihe zu Daniel Aminati.

7 Gedanken zu “Bist du bereit für dein Higher Self?”

  1. Alles was Laura Seiler in dem Onlineprogramm sagt/macht kommt auch in ihren Podcasts vor, die sie regelmäßig völlig kostenlos anbietet. Niemand muss dafür Geld ausgeben, um an alles zu kommen was sie anbietet. Das ist ein riesen Aufwand. Das sollte man hier vielleicht auch erwähnen.

    Es ist nichts schlechtes daran ein gutes Marketing zu haben,
    sondern die einzige Möglichkeit heutzutage die Menschen zu erreichen.
    Ihr Marketing erklärt ihren großen Erfolg? Was macht es für einen Unterschied, ob ich das Marketing selber mache oder jemanden einstelle?
    Diese Logik verstehe ich nicht. Ein gutes Marketing kann sich jeder holen, nach dieser Logik wäre dann jeder erfolgreich.
    Einmal abgesehen davon, dass Laura ihr Marketing nicht selber macht.

  2. Hallo Sandra, wir finden ja auch gut was Laura Seiler macht. Der Beitrag zeigt das ja auch. Und eine gleichzeitige auch kritische Reflexion ist doch gut als Diskussionsgrundlage und Grundlage jeder offenen Gesellschaft. lg, Maik

  3. Hallo Maik, stimmt Dein erster Satz wirklich? Der von Euch zitierte Online-Kommentar weist doch eindeutig auf die Gefahren des Versprechens der oberflächlichen Beglückung. Deutlicher lässt es sich gar nicht formulieren wie in dem Kommentar.
    lg Kassandra

  4. Noch ein Nachtrag, weil das Thema mich schon sehr bewegt, bin ich doch von zahlreichen LMS-Fans umgeben.
    Ich habe lange überlegt, warum mich die Auftritte, die Fotos, die Podcasts von Laura Seiler so stark abstoßen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht nur die glatte und damit leblose Ästhetik ist, die Künstlichkeit und die extreme Selbstinszenierung. Für mich ist es in erster Linie das Heilsversprechen. Das ist ein Verstoß gegen den Ehrenkodex jedes professionellen Coaches. Caching hat ja nichts mit Tschakka-tschakka-Massenauftritten zu tun, sondern mit dem Betrachten der ganz eigenen Lebenssituation und der eigenen Möglichkeiten aber auch der Grenzen der Menschen, die auf Suche nach Unterstützung sind. Und Du hast aus meiner Sicht Recht, Michelle, dass Menschen ja aus einem bestimmten Grund zu solchen Massenveranstaltungen gehen, solche Podcasts hören. Es sind in der Mehrzahl Menschen, die aus welchem Grund auch immer, an die Grenzen ihrer Selbstregulation gekommen sind, die den völlig natürlichen Wechsel von Freude und Trauer, Erfolg und Misserfolg, Zufriedenheit und Zweifel … – alles das, was zum Leben dazugehört und uns weiterbringt – nicht mehr alleine in der ständig wieder herzustellenden Balance halten können, sondern sich eher auf der weniger freudvollen, „dunkleren“ Seite des Lebens aufhalten als gut tut. Ich kenne das selbst sehr gut und war jahrelang auch solch eine Suchende. Aber wenn die eigenen Begrenzungen, wieder in Balance zu kommen aus Lebenssituationen herrühren, die Du erlebt hast, Celsy oder wie bei mir aus einer Kindheit mit einer psychisch nicht belastbaren, da selbst traumatisierten Mutter, dann kann man sie nicht weglächeln, wegmeditieren oder sich nur einen anderen Blick darauf erarbeiten, wenn man nach einer stabilen Lösung sucht. Da stimme ich Dir voll zu, Michelle. Zu behaupten, dass man sich auf diesem Weg nachhaltig (!!!) mit seinen Schattenseiten auseinandersetzen kann, ist gefährlich für stark depressive, neurotische oder gar psychotische Menschen und es zynisch gegenüber Menschen, die tiefes Leid erlebt haben und noch erleben. Und ja, ich hab es auch erlebt bei mir, bei Freund*innen, Kolleg*innen, wie quälend die Schuldgefühle sein können, wenn man zu den wenigen gehört, die es nicht schaffen auf diesem allgemeingültigen Weg! Ich glaube allen Menschen, die jubelnd von einem völligen Wandel ihres Lebens berichten durch die Begegnung mit Laura Seiler. Ich wünsche allen auch ehrlichen Herzens, dass es für sie nachhaltig ist. Bei den Menschen, die ich in meinem unmittelbaren Umfeld als ihre Fans erlebe, stelle ich eher beunruhigende Entwicklungstendenzen fest, die sehr stark mit Vermeidung (unangenehmer Lebenssituationen, Menschen etc.), mit Abwertung (von Menschen, die nicht immer lächeln, die keine durchgestylten Wohnungen und Outfits haben), mit Perfektionismus und Leistungsdruck im Meditieren, in Yoga und Zielformulierungen, ja sogar bei den Dankbarkeitsübungen zu tun haben.
    Melina, ich habe lange über Deinen Satz mit dem „maximalen Unglücksszenario“ nachgedacht. Das ist eine interessante Formulierung, die ich auch aus meinen Zeiten kenne, als ich noch Fan von Robert Betz war. Er vertritt ja die Theorie, dass wir alle unser Schicksal vollständig selber bestimmen, ähnlich Laura Seiler (bzw. Laura Seiler ähnlich ihm und vielen vielen anderen). Das fand ich hilfreich bei den Beispielen, dass ich selber in der Hand habe, ob ich über meine Chefin, meine Schwägerin, meine Stiefmutter schimpfe oder aus dem Umgang mit ihnen für mich lerne. Aber diese Theorie hat, wenn man sie konsequent denkt auch eine Kehrseite: R. Betz vertritt die Ansicht, dass wir das Unglück, das uns wiederfährt, in früheren Leben verursacht haben oder es selber als noch zu bewältigende Lernchance in unser Leben einladen. Ich habe Vorträge gehört, wo er das für den Krebs von Kindern, für Missbrauchsopfer, für Kriegsflüchtlinge etc. als gültig bejaht hat. Sie sind „selber schuld“! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen und wenn man es nicht selber erleiden musste wie Celsy, sich dann wenigsten mal versuchen ansatzweise einzufühlen, um zu spüren, welcher Zynismus dahinter steckt.
    Gilt eine Methode, Theorie, Vorgehensweise denn mal ja und mal nicht? Verliert sie ihre Gültigkeit bei „maximalen Unglückszenarien“ und bei weniger schweren funktioniert sie? Wer legt dann fest, wo die Grenze ist? Jeder persönlich? Was sagt das dann über die Gültigkeit einer Theorie oder Methode? Ich schreibe das nicht ironisch sondern als ehrlich gemeinte Fragen, weil alle „spirituellen“ Lehrer, die diese Theorie der „Allmacht des Menschen als Schöpfer des eigenen Schicksals“ vor dem Dilemma stehen, dass sie leidenden Menschen erklären müssen, dass sie „selber schuld“ sind.
    Und als letzte Anmerkung: für mich haben Selbstinszenierung und Eitelkeit (nur ein Indikator von vielen: die Fülle der eigenen Fotos auf der Website) nichts, aber auch gar nichts mit Spiritualität zu tun. Spiritualität soll nicht das Ego des Menschen stärken, ihn zu einem einsam meditierenden Perfektionisten machen sondern in transzendieren. Ein wirklich spiritueller Lehrer, von dem wir alle lernen können, ist demütig, tritt als Person hinter seine Lehre zurück, beeindruckt durch das, was er mitzuteilen hat und nicht durch sein Äußeres.

    Ich empfehle sehr, den Kommentar eines ehemaligen Fans: ttps://www.groschenphilosophin.at/2018/11/laura-melina-seiler-schoen-dass-es-dich-gibt-kritik-spiritual-coaching-achtsamkeit-geldmacherei/

  5. Ich finde es sehr gut, wie hier verschiedene Meinungen vertreten und unterschiedliche Aspekte benannt werden und sehe das ebenfalls als gute Grundlage zur Diskussion oder für die eigene Entscheidung.

    Ich habe bisher lediglich ein Buch von Frau Seiler gelesen und kam darüber zu ihrem Internetauftritt. Ich sehe es auch kritisch, dass sie für einen 4-wöchigen Online-Kurs an die 400,- € verlangt und, wie ich in einem der Beiträge hier gelesen habe, alleine an einer Aktion 3.000.000 € umgesetzt hat. Insofern würde ich von Frau Seiler erwarten, dass sie, wenn sie genug Geld erwirtschaftet hat, dass es für den Rest ihres Lebens reicht, von da an z.B. in soziale Projekte investiert oder sich, wenn sie überzeugt ist, mit ihrem Konzept helfen zu können, persönlich den jeweiligen Hilfesuchenden widmet. Das würde auch heißen, die Menschen, seinen Nächsten, zu lieben und danke zu sagen für all das, was sie empfangen hat.

    Was das Thema Psychotherapie anbelangt muss ich leider sagen, dass ich auch bei studierten Therapeuten über 30 Jahre lang keine Hilfe bekommen habe. Sie haben mich nur immer und immer wieder meine Geschichte erzählen lassen, bis ich letzten Endes selbst erkannte, dass mich das nicht weiterbringt. Ich möchte aber auch dazu sagen, dass ich jetzt endlich eine Therapeutin habe, die wirklich kompetent ist und mit mir Ziele ausarbeitet und Wege, wie ich dorthin komme. Es scheint mir, dass es jetzt endlich eine neues Konzept in der Psychotherapie gibt und ich bin sehr dankbar dafür.

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